Projektbeschreibung

„ Zwischenfruchtgemenge “

Projektbeschreibung Zwischenfruchtgemenge

Zwischenfruchtgemenge und Blühmischungen als nachwachsender Rohstoff für die Biogasproduktion  

Beschreibung des Vorhabens

Mais stellt in Schleswig-Holstein die dominierende und leistungsstärkste Kulturart als Substrat für Biogasanlagen dar. Auf ca. 18,2% der landwirtschaftlich genutzten Fläche bzw. 27,1% der Ackerfläche Schleswig-Holsteins wurde im Jahr 2012 (Statistik Nord, 2013) Mais angebaut.  

Ursprünglich, hauptsächlich im Bereich der Geest, haben sich die Anbaugebiete in den letzten Jahren auch in die Gebiete der Marsch ausgeweitet. Negative Begleiterscheinungen (u.a. Befahrbarkeits- und Ernteprobleme) führten hier jedoch wieder zu einem Rückgang des Anbaus. Dennoch besteht eine große Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen zur Energiegewinnung. Hierbei zeigt sich, dass auf den schweren Marschböden Getreide-GPS eine Alternative sein kann. Die GPS-Ernte erfolgt in Nordfriesland Nord etwa Mitte Juli, also rund 3 Wochen vor der Körnerernte. Im Zuge der Versuche soll untersucht werden, inwiefern sich Blühmischungen als Koferment in BGA eignen.

Projektziele /-ergebnis

Nach der Ernte im Juli sollte aus Sicht des Bodenschutzes für eine ausreichende Bodenbedeckung gesorgt werden, bis im Herbst das Wintergetreide gedrillt wird. Durch den Anbau von Zwischenfrüchten wird diese erreicht. Der Aufwuchs soll im Rahmen des Projekts nach folgenden Parametern untersucht werden:    

  • Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit
  • Verbesserung der Kulturartendiversität  
  • biologische Unkraut- und Schädlingsregulierung  
  • Boden- und Grundwasserschutz   
  • Futter- bzw. Substraterzeugung  
  • öffentliche Präsentation neuer pflanzenbaulicher Lösungen

Durch die Ansaat von Zwischenfruchtmischungen sollen die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen aufgezeigt werden. Neben der Ertragsleistung und der N-Effizienz der Bestände sind phänologische Daten der Bestandsentwicklung, u. a des Blühverhaltens, in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Ansaatmischung, von entscheidender Bedeutung.

Die Saatgutmischungen sollen nach folgenden Parametern untersucht werden:

  • die Artenentwicklung
  • das Blühverhalten und die Blühdauer der Mischungspartner
  • Ertragsleistung  
  • Verwertungseignung der Aufwüchse  
  • N-Bilanzierung – Einfluss der verschiedenen Mischungen auf den                  Reststickstoff im Herbst 

Projektbeteiligte

Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland in Husum – Außenstelle: Fachschule für Landwirtschaft (Bredstedt)  

Projektdauer

01.06.2013 – 31.10.2014

Projektbeschreibung Zwischenfruchtgemenge.pdf

Lageplan Zwischenfruchtgemenge.pdf

Biogasproduktion in NF - Versuchsplan.pdf

Bericht im Bauernblatt.pdf

http://www.bs-husum.de/29.html?&tx_ttnews[tt_news]=33&cHash=1d5ebe3f47dff872288a77b9fe1466d4 

Feldtag vom 07.10.2014

rege Beteiligung am 07.10.2014

Feldtag "Zwischenfruchtgemenge und Blühmischungen"

Am: Dienstag, den 7. Okt.2014

Ort: auf der Versuchsfläche im Elisabeth-Sophien-Koog, Nordstrand, Neuerweg   Biogasproduktion in Nordfriesland Zwischenfruchtgemenge und Blühmischungen und Untersaaten in Getreide-GPS

Programm 

9.30 Uhr

Begrüßung und Einführung 

Vorstellung der Versuchsanlagen Zwischenfruchtmischungen und Untersaaten Einbezug der Mischerfirmen  

Gezeigt werden 16 Mischungen aus Getreide, Gras, Leguminosen und Blühpflanzen und Untersaaten mit dem Ziel nach frühräumender Hauptfrucht zusätzlich Biomasse zu produzieren, die Bodenstruktur zu verbessern und/oder die   Artenvielfalt zu erhöhen.  

10.45 Uhr          

Weiterfahrt zum Betrieb K.-V Meyer

Anbau von Kofermenten und Zwischenfrüchte in der Marsch

In einem Kurzvortrag werden Ergebnisse aus dem Projekt „Biogas-Expert“, Standort Marsch und weiteren Ergebnisse der LK`s zur Biomasseproduktion unter Einbezug von Zwischenfrüchten vorgestellt.         

Betriebsvorstellung mit dem Schwerpunkt Biomasseproduktion 

Ende der Veranstaltung ca. 12.30 Uhr 

Lageplan sehen Sie bitte hier:

Weiter Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

Ansprechpartner

Dipl.-Ing., M. Eng. Simon Rietz

AktivRegion Nordfriesland Nord

Marktstraße 12, 25899 Niebüll

Telefon 0 46 61 / 601 - 340

Telefax 0 46 61 / 601 - 151

E-Mail: s.rietz@aktivregion-nf-nord.de 

www.aktivregion-nf-nord.de

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Juli 2015

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